LESER für LESER

MOUNTAINBIKE GUIDE SARDINIEN

LESER - RÜCKMELDUNGEN


Aktuellste Meldung immer oben    (Leserzuschrift aktuell ganz unten: 30.05.2014)

Aufruf zur Mitarbeit:        ---->       Ich freue mich über Anregungen, Hinweise und Kritik.
Die Rückmeldungen baue ich gerne ein, helfen diese doch auch anderen Lesern bei der Verwendung des Guides.
Dazu bitte ich um sachliche, möglichst objektive Angaben, mit Hinweisen zu “wo, was wann, wie etc.”
(Bitte objektive, fundierte und konstruktive Beiträge......).
Danke im Voraus.
 


AKTUELL:

03.07.2014

 

  • Leserrückmeldung vom 07.07.2013
     
  • Lieber Herr Eichhorn,

    Mein Mann und ich kommen gerade von einem Radurlaub in Sardinien nach Hause und folgen gerne Ihrer Aufforderung auf Ihrer Homepage, Rückmeldungen zu den Touren zu geben.
    Wir sind die Touren Nr 21 Monte Minimi und Nr 25 Monte Serpeddi mit unseren Bikes gefahren.
    Die Auffahrt auf den Monte Minimi hat uns sehr gut gefallen, ideale Beschaffenheit der Piste und moderate Steigungen. Die Abfahrt, welche im Mountainbikeführer als "knackig" beschrieben wird, ist unserer Ansicht nach eine reine Trailstrecke, die ohne entsprechendes Equipment (wie zB Protektoren) nicht befahren werden sollte. Die Abfahrt ist passagenweise sehr steil und durchwegs sehr grobschottrig (was meinem Mann zwei "Platten" beschert hat). Wir mussten die Räder fast die ganze Abfahrt hinunterschieben, und ärgerten uns, dass wir nicht die Auffahrtspiste wieder retour gefahren sind.
    Bei unserer zweiten Tour wollten wir auf Nummer Sicher gehen und wählten eine blaue, also als leicht gekennzeichnete Tour Nr 25. Die fast 18 km lange Auffahrt mit rund 900 HM auf den Monte Serpeddi war sehr grobschottrig - nicht wirklich ein Vergnügen. Der Beschreibung zufolge sollte eine nahezu perfekte Abfahrtspiste, die durchgängigen Genuss verspricht, folgen. Leider fanden wir wiederum eine sehr grobschottrige Piste vor, die zwar - im Gegensatz zur Abfahrt vom Monte Minimi - befahrbar war, jedoch alles andere als ein Genuss, geschweige denn "für jedermann geeignet" (mir selbst schmerzten nur noch die Unterarme...). Nach der relativ kräfteraubenden Auffahrt glich die Abfahrt dann schon fast einer Tortur.
    Wir können die Klassifizierung dieser Tour Nr 25 als "leicht" absolut nicht nachvollziehen, zumal der Anstieg aufgrund der schlechten Beschaffenheit der Piste sehr anstrengend ist. Was uns jedoch wirklich gestört hat, war die Tatsache, dass eine einfache Abfahrt in Aussicht gestellt wird, die jedoch bei Weitem keinen Genuss für jedermann darstellen kann.
    Auf dem Weg zum Monte Minimi haben wir einen einheimischen, sehr erfahrenen Biker getroffen. Wir haben uns mit ihm über die Touren in der Gegend unterhalten. Dabei hat er uns von der Strecke auf den Monte Arbu (Nr 22) erzählt, deren Anstieg und Abfahrt er als äußerst schwierig und nicht empfehlenswert beschrieben hat. Auch diese Tour wird im Mountainbikeführer als leicht dargestellt.
    Unserer Meinung nach sollte die Klassifizierung der Touren mit einem größeren Maß an Objektivität erfolgen bzw sollte andernfalls einführend klargestellt werden, wer Adressat des Mountainbikeführers ist. Wir (29 bzw 33 Jahre) sind Hobbyradfahrer, die durchaus Mountainbikeerfahrung in den österreichischen und deutschen Alpen haben und durchschnittlich 750 Höhenmeter in der Stunde bewältigen können. Nach den von uns getesteten Touren können wir jedoch kaum als Adressat Ihres Werkes gelten...
    Wir haben nach unserem Aufenthalt in Sardinien noch eine Woche in Korsika verbracht und sind dort den Radtouren im Bike Guide Korsika (ebenso Verlag Rother) gefolgt. Im Gegensatz zu den von Ihnen beschriebenen Touren hat jedoch die Beschreibung der korsischen Touren exakt gepasst (in Hinblick auf Schwierigkeit, Dauer der Touren, Beschaffenheit der Piste). Die Wegbeschreibungen waren sowohl bei Ihnen als auch bei den Kollegen stets exakt.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie uns vielleicht Ihre Sicht schildern könnten.

    Freundliche Grüße

    M. V. Ehammer=

    Die Veröffentlichung auf der HP ist natürlich in Ordnung, Sie können auch gerne ihre Antwort online stellen - wäre vielleicht für die Leser ganz interessant.
  • Was uns am Buch wirklich sehr gut gefallen hat waren die exakten Wegbeschreibungen inkl Kilometer- u. Höhenangaben. Wir haben uns streng an die Beschreibung gehalten und uns so auch nie verfahren. Die genauen Beschreibungen finden wir sehr wichtig, zumal es in Sardinien so gut wie keine Wegbeschilderung gibt.

  • Vielen, herzlichen Dank für die Rückmeldung
    (Die Meldungen sind Informationen der Leser / Anwender und können daher nur unverbindlich gelten
    Ungekürzte, unveränderte Wiedergabe der Leserzuschrift // Die Bandbreite der Leistungsanforderung und vor allem der subjektiven Einschätzung von Leser und Verfasser ist gross und kann nicht immer deckungsgleich sein.)
  • Anmerkungen vom Autor:
  • Guten Tag,

    vielen, herzlichen Dank für Ihre ausführliche und sachliche Schilderung Ihrer Erfahrungen.
    Die Bandbreite der Bewertungen einer Mountainbike-Tour driftet ebenso auseinander, wie die Fertigkeit der Anwender.
    Selbstverständlich spielt hier das subjektive Empfinden eine große Rolle.
    Ein allgemeingültiges "hart, heftig, simpel, leicht", das jeder genauso empfindet, gibt es leider nicht.
    (Ich kenne viele Biker, die die geschilderten Touren als "hellblau" einstufen würden, ich will damit nicht sagen, dass Ihre Einschätzung nicht zutrifft, sondern nur unterstreichen wie schwierig es ist objektiv "den Punkt zu treffen".

    Auch die Erwartungshaltung der Anwender spielt beim Eingruppieren eine große Rolle.
    Die von Ihnen beschriebenen Touren wurden bei der Recherche jeweils mit Kollegen befahren und erst nach Rücksprache mit diesen wurde die Klassifizierung vorgenommen.
    Ich gebe zu, eine breitere Fächerung der Klassifizierung wäre sicherlich von Vorteil. Aber ich muss mich als Autor an die Linie der MTB Guides vom Verleger halten und daher ist eine "5-er-Einteilung" nicht möglich gewesen.

    Was das Thema "Mountain"-Bike-Guide angeht so geht man hier duchauch im Mittel bereits von gehobenem Anspruch aus, das können Sie auch an solchen Kommentaren in Amazon-Bewertungen wie "Gut für Familien ... Nix für Freaks" ablesen..... Dieser Rezensente fand das Buch in Summe offenbar zu "einfach / leicht"

    Ich weiss nicht was im langen und harten Winter 2012/13 und im langen, regnerischen, kalten Frühjahr 2013 passiert ist, doch denkbar wäre auch, dass die ein oder andere Stelle erodiert wurde.
    Hier würde ich mich, abgesehen von dem Feedbacknutzen, auch über Bilder für meine HP freuen.

    Lassen Sie mich noch auf die einzelnen Touren direkt eingehen:
    21: Die Tour ist rot und im Resümee wird schon "...auf knackiger Piste geht es bergab...." geschrieben.
    Im Prosateil heisst es dann ".... unter dem Gipfel.....abzweigende Piste ist nicht für jeden zu empfehlen....steil, ausgesetzt...."
    25: Die Tour ist auch unter Rücksprache mit einem Kollegen als Blau zu kennzeichnen.Zugegebenermassen ist ein Stück der Rampe (letzter Anstieg) anspruchsvoll; so heisst es im Prosatext "....die restlichen HM sind etwas anspruchsvoller...."
    Der Abfahrt konnte ich (konnten wir) keinerlei Schwierigkeiten zum Zeitpunkt der Aufnahme entnehmen.....
    22: Hier lasse ich nicht mit mir debattieren: Die Arbu ist def. eine leichte Tour.

    10.07.2013


Leserrückmeldung 26.06.2013

Hallo!

Ich war zu Ostern in Sardinien und bin einige Touren nach deinem Führer gefahren.
Folgende kleine Fehler sind mir aufgefallen:
S 52: Hast du bei km 8,6 angegeben auf einer Höhe von 935m geradeaus fahren zu müssen. Die Höhenangabe stimmt nicht. Muss nach meinem Höhenmesser höher sein.
S52: 11,1 km und 805m: Die Piste mündet von rechts spitz ein und 1 km weiter muss man die Brandschutzschniese rechts in den Wald verlassen
S124: Bei Verpflegungsmöglichkeit hat sich ein großes M hineingeschmuggelt.
S171: Bei km 30,0 ist die richtige Höhenangabe 455 und nicht 155. Und bei Variante B gehört bei der Höhenangabe 560m die richtige km Angabe 33,3 und nicht 33,0.

Hoffe geholfen zu haben Erwin O.

Vielen, herzlichen Dank für die Rückmeldung
(Die Meldungen sind Informationen der Leser / Anwender und können daher nur unverbindlich gelten)

27.06.2013



Leserrückmeldung 13.05.2013

Sehr geehrter Herr Eichhorn

Ich war letzte Woche in Sardinien und habe diverse Touren anhand ihres Buches gemacht (ohne GPS). Mit einer Ausnahme hat alles funktioniert. Die Touren sind sehr gut beschrieben und das Buch sehr handlich. Von den 8 Touren den ich absolviert habe hat einzig die Tour Nr. 15 Monte Idolo nicht funktioniert.
Die letzten 500 m des Weges vor der Brandschutzschneise und die Brandschutzschneise selbst sind eingewachsen und somit mit dem Bike in der aufkommenden Macchia nicht mehr passierbar.
Trotz allem hatte ich viel spass mit ihrem Buch.

Herzlichen Dank und freundliche Grüsse
G.W.

Vielen, herzlichen Dank für die Rückmeldung

13.05.2013


Quelle IBC*:

.... [ ]  ... (Vortrag M97 DAV München) ....Ich war auf dem Dia-Abend zur Buchvorstellung. Schöne Fotos!
Die Insel ist natürlich toll.

Was mir noch aufgefallen ist. Neben dem Guide lagen noch andere Sardinien-Bücher aus und mir hat der Bike Sardinien Guide von Hr. Eichhorn mit Abstand am besten gefallen. Nicht nur, weil die Karten mitunter am besten zu lesen waren, sondern weil der Text in Radl-Segmenten immer bis zur nächsten Abzweigung unterteilt ist.
........[ ] ......
Hallo Herr Eichhorn: Schön wäre es, wenn man zu den einzelnen Touren nicht nur den Text im Buch, sondern auch am besten gleich die GPS-Koordinaten zum Download hat. Das wäre dann perfekt.
......

Anmerkung Eichhorn:
Die gesuchten GPS Daten stehen den Buchinhabern auf der Homepage meines Verlegers zum Downloade zur Verfügung:

ROTHER (Download)

 

.......[ ] ..... (Vortag Stadtbibliothek Germering)
Es war ein sehr schöner Abend!
2001 waren wir zum ersten und leider bisher auch zum letzten mal auf Sardinien. Die Insel ist seit dem meine Trauminsel geblieben. Schon lange schwelt der Wunsch, nach Sardinien zurück zu kehren, den Duft der Macchia zu schmecken und jetzt auch mit dem Bike die Insel, mit ihren bizarren Felsformationen im Norden und den sehr abwechslungsreichen Landschaften wieder zu entdecken.
Danke Wutz, für deine Anregungen und das tolle Buch mit den sehr schön beschriebenen Touren.
Gruesse ..... [  ] ....

28.03.2013


Bike Guide Sardinien GPS Tracks

Aufgrund einer Leseranfrage zum Thema “Inselrunde” / “Transsardegna” folgender Hinweis:

Inhaber des Bike Guide Sardinien können auf der Homepage des Verlages (Rother) die GPS Tracks zu den Touren in Sardinien herunterladen.

-----> Zusätzlich zu den beschriebenen Touren im MTB Guide Sardinien, stehen GPS Tracks zu den Varianten der Touren und zu aufgezeigten Kombinationen zur Verfügung.

27.03.2013



Fehlerteufel auf Seite 119:

Höhenprofil der Tour 25 “Monte Serpeddi”:
Die im Profil angegebenen Bezeichnungen der Stadt müssen sinnrichtig SINNAI statt Solanas lauten
(dadurch ergeben sich keinerlei Änderungen oder Abweichungen bzgl. Tour und deren Durchführung
das Profil in sich ist stimmig)

01.11.2012


Fehlerteufel auf Seite 15:

WICHTIG: Rufnummer, Rettung (ambulanca) muss lauten 118:

Danke an Peter und Frau Zedde vom Restaurant Isola Antica* in Germering!!  08.10.2012


Aktueller Leserbericht:

 

hier ein Bericht von unseren Mountainbike-Touren und Eindrücken auf Sardinien im Mai 2014.

 

Rainer und ich wollten Trails fahren –und waren gespannt auf das, was uns auf Sardinien erwarten würde: Wie sehen sie aus, die sardischen Wege? Machen sie Sinn mit dem Mountainbike, oder bleibt man gleich in der Macchia stecken?

 

Eine kurze Woche Mountainbiken mit fünf Touren, das reicht natürlich nur für einen ersten Eindruck: Wir fanden sehr anspruchsvolle Trails vor beeindruckender Landschaft: einsame Hochebenen mit freilaufenden Pferden, Kühen und Schweinen, bizarre Felsformationen und Gipfelpanoramen bis hinuter zum Meer. Und natürlich jede Menge Macchia, als Zugabe hakelige Steine, üblen, bodenlosen Schotter und von Wildschweinen umgegrabene Wege. Wir haben manchmal ziemlich geflucht! Die Flucherei haben wir aber schnell wieder vergessen und uns gesagt, dass man auf Sardinien eben andere Maßstäbe anlegen muss als im zivilisierten und wegetechnisch bestens erschlossenen Festland-Europa.

 

Unsere erste Station war Cala Gonone an der Ostküste, dann ging es weiter nach Tortoli (Ogliastra). Diese Touren sind wir gefahren:

 

Tour 9, Gola di Gorroppu:

Super Tour vor spektakulärer Kulisse!

Der Trail in die Schlucht ist bis auf wenige, kurze Passagen gut fahrbar, zum Schluss hin wird´s mit den vielen Gegenanstiegen etwas zäh. Der Weg wird gepflegt und in Schuss gehalten und ist wohl bei Wanderern sehr beliebt. Uns kam eine Mannschaft unfreundlicher einheimischer Wegepfleger entgegen, die mochten uns Mountainbiker offensichtlich nicht. Dafür wurde mir am Schluchteingang von der „Mautstellen“-Besatzung dabei geholfen, mein Bike die Felststufe hochzuwuchten, und das fand ich dann sehr nett.

PS: Die Bewertung des konditionellen Anspruchs mit 2 von 5 Punkten lässt mich massiv an meiner (zugegebenerweise nicht allzu großen) Fitness zweifeln!

 

Tour 7, Monte Tului 2:

Wäre es „richtig rum“ doch besser gewesen?

Wir haben die Tour in Gala Gonone gestartet und sind die Runde in umgekehrter Richtung gefahren: eine abwechslungsreiche, zum Schluss hin auch anspruchsvolle Auffahrt, auf der man die fahrbare Linie suchen muss. Um den Monte Tului herum gibt es schöne Ausblicke bei schottrigem und immer schottriger werdendem Untergrund, zur Madonnenstatue „schwammen“ wir schließlich in fast bodenlosem Schotter hinunter – und landeten auch schon fast am „neuen“ Tunnel und somit an der Straße. Die Einstiege zu den erhofften Trailabschneidern bei der Straßenabfahrt haben wir leider nicht gefunden.

 

Tour 13, San Pietro (abgekürzt, direkt vom Golgo abgefahren, dann Abfahrt mit 200 zusätzlichen Höhenmetern erweitert)

Schöne Ausblicke am Golgo und wenig „Flow“ bei der Abfahrt.

Der Trail vom Golgo beginnt vielversprechend (grobschottrig, vor Traumkulisse), wird dann immer unfahrbarer. Enweder hakt man an den hochstehenden Steinen ein oder bleibt gleich in der Macchia stecken. Und gerade, als wir dachten: „Jetzt fehlt nur noch ein fieser Gegenanstieg!“, wurde uns auch dieser „Wunsch“ noch erüllt. Wir waren froh, als wir unten waren (und das passiert uns wirklich selten!).

 

Tour 14, Monte Olinie

Ein einsames Hochtal, ein lohnender Gipfel, ein schöner Kurventrail und eine Treppen-Bergab-Wanderung.

Der Kurven-Schottertrail bergab ist ein alter, wunderschöner, mit Mäuerchen gebauter Weg, leider mit der Tendenz, zuzuwachsen. Trotzdem: Wir waren mit viel Spaß unterwegs –im ersten Teil der Abfahrt. Nach der „Sorberine“ wurde es für uns, obwohl mit GPS unterwegs, mit der Wegfindung schwierig: Der richtige Weg stellt sich manchmal nur als einer von mehreren möglichen Trampelpfaden dar. Die „in den senkrechten Fels gebaute Treppe“ (die Bikes mussten gefühlte 200 Tiefenmeter über eine schmale, von Geländern begrenzte Treppe mit unregelmäßigen hohen Stufen herabgeschleift werden) empfanden wir schließlich als Spaßkiller.

 

„Fremdgehen“ am Monte Idolo

„Arzana-Freeride“, das klang für uns zu verlockend! Und so wählten wir als Abschlusstour die Tour 49 aus dem Buch „Mountain Bike in Sardegna“.

Auf der Auffahrt trafen wir zum ersten Mal einen „Kollegen“: Michele, Bikeguide aus Arzana, gab uns nach prüfendem Blick auf unsere Bikes: „Ah, Enduro!“, grünes Licht für unsere Tourenplanung „Freeride-Abfahrt“ und erzählte, es seien noch zwei andere Biker unterwegs. Endlich mal was los auf dem Trail, dachten wir, und waren umso überraschter, als wir feststellen mussten, dass die Abfahrt offensichtlich sehr wenig genutzt wird, Bikespuren waren jedenfalls nicht zu erkennen. Dabei hätte die Strecke so viel Potential – wenn sie gepflegt und in Stand gehalten würde. So erlebten wir einmal mehr Wildschwein-Grabelöcher, mit Laub und Ästen zugeschmissene Wegabschnitte und viele in der Fahrlinie und im Weg liegende große Steine. Schade drum, da müsste man die Jungs aus Arzana mal bei ihrer Ehre packen!

 

Fazit: Auf Sardinien und die sardischen Trails muss man sich einlassen. Wer reines Abfahrtsvergnügen oder gar Flowtrails sucht, der wird hier sicher nicht glücklich werden. Ohne eine gute Portion Pioniergeist, etwas Kondition und „Biss“ geht es nicht. Die Belohung: Eindrücke und Erinnerungen, die bleiben. Wir werden jedenfalls wiederkommen, das ist sicher.

 

Konstanz, den 29.05.2014

Annette Kälberer

Vielen Dank für die Zuschriften.
Passende Bilder finden sie hier: GALERIE

30.05.2014